BM # 003 – Hamburg – Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926 am 22.04.2012 – Strecke
Inzwischen habe ich am 08.04.2012 die Freihafenelbbrücke von 1926 über die Norderelbe und die Laufstrecke auf ihr nochmals besucht und bei dieser Gelegenheit genau vermessen.
Dabei stellte sich heraus, dass die Brücke ein wenig kürzer ist als in den Texten im Internet angegeben.
Und vor allem fiel mir auf, dass zwar am Südende der Brücke nach wie vor viel Platz (zum Parken) ist, aber leider überall absolutes Halteverbot! Andererseits gibt es neben dem Nordende der Brücke, nämlich am Ende des Baakenhafens, ausreichend Parkraum, insbesondere im Bereich des Abzweigs Versmannstraße bzw. Zweibrückenstraße / Kirchenpauerstraße.
Treffpunkt ist der Treppenaufgang am Nordende der Brücke (Westseite). Die Zufahrt erfolgt am einfachsten von der B75 (Elbbrücken) über das Zollamt Zweibrückenstraße.
Die Strecke ist nun gemäß Vermessung vom 08.04.2012 pro Richtung 428 Meter lang, was bei 50 H/R-Wegen 42,800 Meter ergibt.
Leider zu weit weg für einen Marathon: Brücke über die Azhai-Schlucht
URL: http://de.nachrichten.yahoo.com/fotos/eine-brücke-im-himmel-slideshow/bruecke-photo-1333621691.html
Eine Brücke im Himmel
Die höchste und längste Tal-Hängebrücke der Welt ist in der chinesischen Hunan Province eröffnet worden - und eine Fahrt über das Bauwerk fühlt sich an wie ein Trip in den Himmel. 1176 Meter lang und 335 Meter über einer Schlucht spannt sich die majestätische Azhai-Brücke. Selbst beim Betrachten der Fotos kann einem schon mal schwindlig werden. (Alle Bilder: Rex Features)
Die Hängebrücke wurde als Teil einer Schnellstraße errichtet, die Chongqing im Südwesten Chinas mit Changsha in Hunan verbindet.

Dank der Brücke verkürzt sich nun die Reisezeit zwischen den beiden Städten deutlich: Brauchte man für die Fahrt früher mehrere Tage, reichen nun acht Stunden aus.

Der Bau der Brücke begann im Oktober 2007 - nun ist sie für den Verkehr geöffnet worden.

Wer über die Brücke fährt, dem eröffnet sich ein atemberaubender Blick über den Dehang Canyon.

Auch Fußgänger können die Brücke auf einem einzigartigen Gehweg überqueren! Nachts wird das Bauwerk aufwändig beleuchtet.

Aktuelle Brücken-Marathon-Informationen
Aus zeitlichen Gründen werde ich den für Sonntag, den 22.04.2012, anvisierten Marathon auf der Grünentaler Hochbrücke über dem Nord-Ostsee-Kanal nicht zu diesem Termin anbieten können. Ich werde sehen, welcher Sommer-Termin in meinen Kalender passt und mit meiner Arbeit in der Arztpraxis kompatibel ist.
Stattdessen biete ich am 22.04.2012 nunmehr den Marathon auf der Freihafenelbbrücke im Hamburger Freihafen an.
Die Freihafenelbbrücke entstand 1916–1917 bzw. 1926, da für den Freihafen eine baulich getrennte Querung der Norderelbe auch für den Straßenverkehr notwendig war. Die 471 m lange Brücke grenzt unmittelbar an die Eisenbahnbrücke an. Sie besitzt neben drei Fahrspuren auch ein separates Eisenbahngleis der Hamburger Hafenbahn und wurde zweigeschossig konzipiert, um eine geplante U-Bahn-Strecke durch das Freihafengebiet nach Steinwerder aufnehmen zu können, die jedoch bisher nicht realisiert wurde. (Absatz aus Wikipedia.de entnommen)
BM # 003 – Hamburg – Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926 am 22.04.2012 – Ausschreibung
Als 3. Lauf meiner Veranstaltungsreihe „FEM Brücken Marathons“ schreibe ich den Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926 am Sonntag, den 22.04.2012 auf der Norderelbe im Hamburger Freihafen aus.
Start/Ziel: südliches Ende der Freihafenelbbrücke von 1926
Termin: Sonntag, 22.04.2012, 10.00 Uhr
Strecke: Pendelstrecke auf der Freihafenelbbrücke von 1926, ca. 44mal H/R
Rundenlänge: 471 Meter pro Richtung = 942 Meter pro H/R-„Runde“; das Ganze also 45mal H/R zu laufen, damit 42,390 km (Strecke wird noch genau nachvermessen!)
Veranstalter: Fun & Erlebnis Marathons, Christian Hottas, 22393 Hamburg
Startgeld: EUR 10,00, zahlbar innerhalb von 7 Tagen auf das Konto 0107327889 bei der Apotheker- und Ärzteband Hamburg, BLZ 300 606 01! Erst nach Startgeldeingang ist die Anmeldung gültig! Bei nicht fristgerechter Überweisung verfällt der Startanspruch und kann der Startplatz an andere Bewerber weiter gegeben werden.
Teilnehmerlimit: maximal 40 Teilnehmer/innen (gemäß Absprache mit der Hamburg Port Authority)
Meldeschluss: Sonntag, der 15.04.2012, 24.00 Uhr oder bei Erreichen des Teilnehmerlimits, Nachmeldungen sind (soweit das Teilnehmerlimit nicht erreicht ist) bis zum 21.04.2012 gegen Aufpreis von 5,00 EUR möglich.
Anmeldungen: über http://www2.your-sports.com bei gleichzeitiger Zahlung des Startgeldes auf das o. a. Konto. Nur vollständig bezahlte Anmeldungen sind gültig!
Verpflegung: Wasser, Zitronen- oder Apfeltee, Cola, Apfelschorle, Kuchen, Weingummi, Rosinen, Obst, Salzstangen etc. (Änderungen vorbehalten)
Auszeichnungen: Urkunden und Ergebnislisten als pdf-Files zum Download, Medaillen (letztere nur für Voranmelder, werden am 16.04.2012 bestellt)
Zeitlimit: 6.00 Stunden plus Toleranz des Veranstalters
Haftung: Der Veranstalter übernimmt für Unfälle und Verletzungen aller Art sowie Diebstahl oder sonstige Schäden keine Haftung.
Umkleidemöglichkeiten sowie Duschen sind vor Ort leider nicht verfügbar!
Wesel – Abriss der Rheinbrücke von 1953 – Fotogalerie vom 08.01.2012
Auf der Heimreise vom 10. LLG Honigkuchen Marathon in Kevelaer am 08.01.2012 machten wir einen kleinen Umweg über Wesel, um uns den aktuellen Stand der Abrissarbeiten der Rheinbrücke von 1953 anzuschauen und ein paar Fotos zu machen.
Auf der alten Rheinbrücke waren wir am 24.10.2010 unseren 4. „Lost Places Marathon“ gelaufen.

Hier ist der (öffentliche) Link zur Fotogalerie:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.351022441577660.92425.100000097220437&type=1&l=f670825333
Wesel – 'Wind bremst Brücken-Abriss' – RP Online vom 06.12.2011
URL: http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/wesel/nachrichten/wind-bremst-bruecken-abriss-1.2628938
Rheinische Post Online vom 06.12.2011
Wesel
Wind bremst Brücken-Abriss
VON FRITZ SCHUBERT - zuletzt aktualisiert: 06.12.2011
Wesel (RP). Die alte Rheinbrücke wartet auf die Demontage. Bevor eine Hälfte zum Weseler Ufer geschoben werden kann, muss alles sitzen. Vorbereitende Arbeiten sind nur bis Windstärke 5 möglich. Aber die Marke wird oft erreicht.
Schon einige Monate klaffen die getrennten Hälften der alten Weseler Rheinbrücke auseinander. In diesen Tagen bieten sie einen besonders bizarren Anblick: Die nach Wesels weisende Fahrbahn steht 50 bis 70 Zentimeter höher in der Luft als ihr Pendant. Wer auf der Baustelle zu tun hat, braucht einen Brückensteg, um von einem Teil auf den anderen zu gelangen. Hintergrund ist der Einbau von Trägern zwischen der Fahrbahn und dem Brückenpfeiler nahe dem Weseler Ufer. Die roten Elemente, vier Stück an der Zahl, sind vom Radweg der neuen Rheinbrücke aus zu erkennen. Auf diesen Trägern, so Franz-Josef Scheuer vom Landesbetrieb Straßen, soll später der sogenannte Verschub laufen. Ob dies noch in diesem Jahr beginnen kann, hängt vom Wetter ab. Und zwar in erster Linie vom Wind. Der spielte Samstag zum Beispiel nicht mit. Die vorbereitenden Arbeiten mussten gestoppt werden.
"So noch nie gemacht worden"
Bis Windstärke 5 kann an der alten Weseler Rheinbrücke derzeit gearbeitet werden. Die für das Schieben eingebauten Träger müssen ausgerichtet und miteinander verschraubt werden. Das geht nur, wenn die Gesamtkonstruktion gelockert wird, was aber gefahrlos nur bei wenig Wind möglich ist. Es wird viel ausprobiert, aber nichts dem Zufall überlassen. "Wir kommen jetzt an einen Punkt, an dem wir nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen können. Denn ein Abriss, wie wir ihn jetzt vorhaben, ist so noch nie gemacht worden", sagt Franz-Josef Scheuer. Wie mehrfach berichtet, soll die Berufsschifffahrt nicht behindert werden. Deshalb sollen die Brückenhälften jeweils zu den Ufern geschoben und dort demontiert werden. 12,50 Meter lang ist ein Fachwerkfeld, das jeweils zum Verschub ansteht.
Scheuer hofft, noch in diesem Jahr, das erste von sechs auf allein Weseler Seite in Bewegung setzen zu können. Zeitdruck sieht er nicht. "Es liegt kein Verkehr drauf und wir haben keine Termine zu halten", sagt Scheuer. "Wir wollen die Brückenhälften 100-prozentig sicher an Land bringen. Wir möchten bis Ende 2012 fertig werden. Und ich glaube, das schaffen wir auch."
Die Demontage ist mit rund 5,5 Millionen Euro angesetzt. Auftragnehmer ist die Firma Jaeger Umwelt (Bernburg), für die im Augenblick die Firma Weise (Dortmund) den Verschub organisiert. Die Teile des Stahl-Fachwerks müssen später in einer Halle gesandstrahlt werden. Ob die Farbe neben Blei auch Chrom oder weitere Stoffe enthält, die speziell zu entsorgen sind, wird gerade analysiert.
'Abrissarbeiten hoch über der Stör' - shz.de vom 02.12.2011
URL: http://www.shz.de/index.php?id=160&tx_ttnews[tt_news]=2258105&no_cache=1
shz.de (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag)
Bau der A 23
Abrissarbeiten hoch über der Stör
02. Dezember 2011 | 04:50 Uhr | Von Lars Peter Ehrich
Alte Brücke im Zuge der Autobahn 23 verschwindet - sie macht Platz für den zweiten Brücken-Neubau
Itzehoe. Noch wenige Schritte, dann geht es 20 Meter in die Tiefe. Dort fließt die Stör, auf ihr schwimmt ein Ponton, der die Trümmer auffängt: Der Abriss der alten Störbrücke hat nun auch sichtbar begonnen. Seit gestern klafft das erste Loch in dem gut 40 Jahre alten Bauwerk.
Vor drei Wochen hatte Verkehrsminister Jost de Jager den offiziellen Startschuss für die nächste Etappe des Projekts gegeben, mit dem bis zum Sommer 2015 die Lücke in der Autobahn 23 geschlossen wird. Die Vorbereitungen für den Abbruch der Brücke liefen seit Oktober mit dem "Leichtern" der Strombrücke über der Stör: Asphalt wurde abgefräst, Planken, Geländer und die Kappen, die die Geländer tragen, wurden entfernt. Dasselbe widerfuhr den "Krag armen", den Verbreiterungen der Fahrbahnplatte nach links und rechts. Auch Hilfsstützen wurden errichtet.
Denn die Statik spielt eine entscheidende Rolle bei dem Vorhaben. Die Brücke wird in umgekehrter Reihenfolge des Baus abgerissen, deshalb lag der Startpunkt in der Mitte über der Stör. Dort wurde das Bauwerk mit einer Seilsäge durchtrennt, und dies dauerte von Ende vergangener Woche bis Mittwoch abend. "Das muss kontrolliert und sukzessive erfolgen", erläutert Kai-Uwe Schacht, Leiter der Itzehoer Niederlassung des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr (LBV). Aus statischer Sicht sei dieser Schritt anspruchsvoll, Stahlbeton dürfe nicht schlagartig durchtrennt werden. Teils seien die Teile doch auseinander geschnellt, schildert Matthias Meyer, Ingenieur beim LBV. Die Erschütterung in der Brücke sei deutlich zu spüren gewesen.
Jeder Schritt wurde von einem Statiker der beauftragten Firma und einem Prüfstatiker des LBV begleitet. Sie beobachteten, ob die vorausberechneten Zustände auch eintraten. Denn je mehr die Brücke durchtrennt werde, desto mehr biege sie sich durch, so Schacht. Am Ende machte sie sich mit einer Verformung von 15 Zentimetern besser als erwartet.
Noch in der Nacht zu gestern begann der eigentliche Abbruch. Ein Bagger steht sechs Meter entfernt von der Kante und "knabbert" das Loch nach und nach in Vier-Meter-Abschnitten größer, der Schutt fällt in eine Schute auf der Stör. Wenn ein bestimmter Punkt erreicht ist, wird das Gelenk entfernt, das die Strom- mit der Vorlandbrücke verbindet. Dann gehen die Arbeiten so weiter, dass das verbliebene Teil immer im Gleichgewicht ist, danach ist die andere Seite der Strombrücke an der Reihe. Teilweise ist die Stör dafür gesperrt.
Anschließend werden die Vorlandbrücken-Nord und -Süd abgerissen. Insgesamt geht es um 46 000 Tonnen Beton oder rund 1900 Lkw-Ladungen. Dazu gehören auch die Pfeiler, die bis in eine Tiefe von etwa 2,50 Metern entfernt werden. Die Tiefgründung bleibt, kann aber für die neue Brücke nicht wieder verwendet werden: Die Last ist höher, die Stützweite passt nicht.
Im kommenden Juli soll die Stör brücke verschwunden sein. Parallel zum Abriss soll der Neubau auf der Nordseite bereits im Frühjahr beginnen.