Hamburg – Baakenhafenbrücke – 'Brückenteil mit Schwimmkränen montiert' – Hamb.Abendblatt v. 23.06.13

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Hamburger Abendblatt vom 23.06.13, 16:56

Brückenteil in Hamburger Hafencity mit Schwimmkränen montiert

 

Hamburg (dpa/lno) - Mit drei der größten Schwimmkräne Europas ist am Sonntag das erste Teilstück der Baakenhafenbrücke in der Hamburger Hafencity montiert worden. Das Teilstück ist 70 Meter lang und wiegt 900 Tonnen. Es wurde an der nördlichen Landseite (Versmannstraße) und auf dem ersten von zwei Pfeilern im Wasser aufgesetzt, teilte ein Sprecher der Hafencity mit. Die beiden anderen Brückenteile werden am Montag und Dienstag montiert. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) wird die Brücke am 10. August einweihen, am 11. und 12. August ist ein Bürgerfest geplant.

Die 170 lange und 2300 Tonnen schwere Brücke kostet 15 Millionen Euro. Sie soll ein weiterer architektonischer Blickfang der Hafencity werden. Die bis zu 25 Meter breite Brücke verbindet künftig den nördlichen Teil des Quartiers Baakenhafen mit seinem Südteil. Das urbane Stadtquartier vor allem für Familien soll 1800 Wohneinheiten, Geschäfte, Büros und Freizeitanlagen umfassen. Bis 2020 soll dieser neue Bauabschnitt der Hafencity weitgehend fertig sein.

Die in Belgien gefertigten Brückenteile kamen auf Pontons über die Nordsee und wurden im Baakenhafen gelagert. Die eingesetzten Schwimmkräne sind so groß wie Containerbrücken und können 1200 Tonnen heben.

Die Baakenhafenbrücke wurde von dem Londoner Architekturbüro Wilkinson Eyre Architects zusammen mit dem Berliner Ingenieurbüro Happold entworfen.

Technisch bietet die Brücke etwas Besonderes. Das Mittelstück der Brücke ist aushebbar, so dass größere Schiff weiterhin in den Baakenhafen gelangen können. Dabei wird die Kraft der Tide genutzt. Bei Ebbe wird ein Hubponton unter der Brücke positioniert und an den Brückenpfeilern gesichert. Nachdem die Fahrbahnübergänge demontiert und alle Ver- und Entsorgungsleitungen entkoppelt sind, steigt mit der Flut der Ponton. Wenn eine Aushubhöhe von 2,5 Meter erreicht ist, manövrieren Schlepper den Ponton zur geplanten Parkposition. Das Schiff kann die Brücke passieren.

25.6.13 00:03, kommentieren

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Hamburg – Baakenhafenbrücke – Daten & Fakten – HafenCity GmbH Juni 2013

URL: http://www.hafencity.com/upload/files/listitems/Daten___Fakten_Baakenhafenbruecke.pdf

Die Baakenhafenbrücke – Daten und Fakten 

Seit Juli 2012 ist die größte Brücke der HafenCity im Bau: Die rund 170 Meter lange Brücke über den Baakenhafen ist weit mehr als eine Quartiersbrücke. Sie sichert die Erschließung der östlichen HafenCity und zeitweise  – während des Neubaus der Versmannstraße und der Verlängerung der U4 – die Verkehrsführung von und nach Hamburgs Süden. Herausragende Aufenthaltsmöglichkeiten und Nachhaltigkeitsqualitäten machen sie zu einem besonderen und innovativen Bauwerk.

In ihrer Grundform ist die Baakenhafenbrücke eine klassische Kragträgerbrücke. Das zentrale, demontierbare Aushubelement wird von zwei identischen Kragträgerfeldern gestützt. Ergänzend zu den Widerlagern liegt die Brücke auf zwei im Baakenhafen angeordneten, skulptural gestalteten Doppel-V-Stützen, ihre Kräfteflusslinien geben der Brücke die Gestalt: pragmatisch in der Form und elegant zugleich. Die Baakenhafenbrücke setzt in ihrem Bereich Maßstäbe für weitere Ingenieurbauwerke, weil sie die Aspekte Architektur, Ingenieurbaukunst und Nachhaltigkeit  auf außergewöhnliche Weise zusammenführt. Deutschlandweit ist sie eines von nur fünf Pilotprojekten, die unter  spezifischen Nachhaltigkeitsaspekten  für Ingenieurbauwerken geplant und realisiert werden.  Die Nachhaltigkeitsqualität  wurde  mit dem Bewertungsverfahren „Nachhaltigkeit von Straßenbrücken im Lebenszyklus“, entwickelt im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST), erfolgreich dokumentiert, sie erhielt dafür die Note  sehr gut. Darüber hinaus kommt der Baakenhafenbrücke  eine wesentliche Rolle zu bei der Entwicklung und der Identitätsbildung des entstehenden Quartiers Baakenhafen in der HafenCity.

Daten & Fakten im Detail

Lage (Quartier): Baakenhafen

Länge: Länge 170 Meter

Breite:  21 m und 25 m

Gewicht: rund 2300 Tonnen (die beiden äußeren Brückenteile wiegen rund 900 Tonnen, das mittlere Segment rund 500 Tonnen)

Pfahlgründung der Strompfeiler: Die 2 Strompfeiler sind auf je 12 Bohrpfählen mit 150 cm Durchmesser tief gegründet.

Pfahlgründung des Widerlager Nord: Das Widerlager ist auf 19 Bohrpfählen mit 120 cm Durchmesser tief gegründet.

Pfahlgründung des Widerlager Süd: Das Widerlager ist auf 18 Bohrpfählen mit 120 cm Durchmesser tief gegründet.

Tragkonstruktion: Der Überbau ist eine geschweißte Stahlkonstruktion mit zwei jeweils luftdicht geschweißten Hauptbögen. Zwischen zwei auf den Widerlagern und den V-Stützen liegenden Brückenteilen liegt in der Mitte ein rund 30 m breites Aushubelement.

Aushubelement: Damit die Einfuhr von großen Objekten in den östlichen Baakenhafen nicht  behindert wird, befindet sich in der Mitte der Brücke ein Aushubelement, das bei Bedarf mit Pontons ausschließlich mit der Kraft der Tide ausgehoben werden kann:

Vorgang:
Bei Ebbe wird ein Hubponton unter der Brücke positioniert und an den Anbindepunkten der Dalben gesichert. Der Verkehr wird gesperrt. Nachdem die Fahrbahnübergänge demontiert und alle Ver- und Entsorgungsleitungen entkoppelt sind, wird das Aushubelement bis zum Lösen der Lager angehoben. Mit der Flut steigt der Ponton. Wenn eine Aushubhöhe von 2,5 Meter erreicht ist, manövrieren Schlepper den Ponton zur geplanten Parkposition. Das Schiff kann die Brücke passieren.

Nachhaltigkeit: Die Baakenhafenbrücke ist ein besonderes Beispiel für ressourcensparende Herstellung und nachhaltig konzipierte Betriebsphasen und setzt in ihrem Bereich Maßstäbe für weitere Ingenieurbauwerke. Deutschlandweit ist sie eines von nur fünf Pilotprojekten, die unter Nachhaltigkeitsaspekten geplant und realisiert werden.

Die Nachhaltigkeitsqualität der Brücke wurde mit dem Bewertungsverfahren „Nachhaltigkeit von Straßenbrücken im Lebenszyklus“, entwickelt im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST), erfolgreich dokumentiert.

Folgende Hauptkriterien wurden bewertet:

- Ökologische Qualität:
Wirkung auf die globale Ressourcenbeanspruchung
Abfallaufkommen

- Ökonomische Qualität:
Lebenzykluskosten

- Soziokulturelle und funktionale Qualität:
Gesundheit, Behaglichkeit, Nutzerzufriedenheit
Funktionalität

- Technische Qualität:
Qualität der technischen Ausführung

- Prozessqualität
Qualität der Bauausführung

Beleuchtung: Die Brückenbeleuchtung hat eine funktionale und atmosphärische Beleuchtung. Zur atmosphärischen Beleuchtung gehören das Gesimsbeleuchtungsband und die Beleuchtung der V-Stützen. Zur funktionalen Beleuchtung gehören die Promenadenbeleuchtung, die Schifffahrtszeichenbeleuchtung, die Straßen- und Gehwegbeleuchtung.

Vogeleinflugschutz: Die Widerlagerwände sind mit einem Vogelschutzgitter versehen. Der Unterflansch der Querträger ist so ausgebildet, dass Vögel keinen Halt finden.

Kosten: Rund 15 Mio €

HafenCity Hamburg GmbH
Susanne Bühler, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

24.6.13 23:52, kommentieren

BM # 003 – Hamburg – Marathon auf der Freihafenelbbrücke am 22.04.12 – Veranstalterbericht

Beim Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926 traten am Sonntag, dem 22.04.2012 alle vier Voranmelder auch an. Die Wetterbedingungen waren apriltypisch wechselhaft: ca. 12 °C, dazu Wind aus wechselnden Richtungen, zwischendurch Sonne und zuletzt auch noch Regen. Die immer wieder variierenden Bedingungen sorgten dafür jedoch auch für immer wieder neue Licht- und Farbveränderungen bei der Aussicht, die sich den Läufern in Richtung Freihafen, HafenCity und Cruise Terminal bot.

Die MSC Lirica hatte während des Marathons am Cruise Terminal angelegt und bereicherte die Aussicht zusätzlich. Nach der Amadea beim 1. Baakenhafen / HafenCity Marathon Anfang Mai 2011 war dies das zweite Mal, dass die FEM-Läufer während des Marathons ein anlegendes Kreuzfahrtschiff erlebten.

Vor dem Start hatten alle vier Teilnehmer übrigens noch einvernehmlich den genauen Startpunkt am Nordende der Brücke festgelegt und waren die Strecke dann einmal hin und zurück abgegangen, um nach 428 Metern bei einem großen Verkehrsschild den Wendepunkt zu bestimmen. Damit war die Strecke bei je 50 H/R-Wegen also rund 580 Meter länger als die klassischen 42,195 km.

Vom Start weg übernahm erwartungsgemäß sofort Ole Sporleder die Führung, gefolgt von Rainer Pufahl und dem Duo Christine Schroeder / Christian Hottas. An dieser Reihenfolge sollte sich im weiteren Verlauf auch nichts ändern, sieht man einmal davon ab, dass sich Christine im ersten Drittel eine Runde und im Schlussviertel zwei weitere Runden Vorsprung auf Christian erlief.

Interessanterweise wurde das Teilnehmerfeld bereits während seiner ersten H/R-„Runde“ von einem vorbeifahrenden Auto (mit Apotheken-Aufklebern) angehupt: Der Fahrer – Peter Kellermann – war „einfach so“ vorbeigekommen, um gut 90 Minuten lang, immer wieder die Laufpartner wechselnd (muss am Wetter gelegen haben, dieses ewige Wechseln!), mitzulaufen und so wenigstens ein wenig Marathonatmosphäre zu schnuppern.

Peters Begleitung sprengte irgendwann (genauer: bei einer kurzen Buschpause Christines unter der Brücke) das bewährte C & C-Team, woraufhin Christine wie erwähnt zum Angriff überging und den, teilweise nun mit Peter als Hasen, in ihre erste Runde Vorsprung auf Christian münden ließ.

Peter entführt Christine...

Ole indessen hatte nach gut der Hälfte der Strecke keine Lust mehr auf Tempo und vor allem nicht mehr auf Allein-Laufen, so dass er sich eine Jacke überzog und die folgenden Runden zusammen mit Rainer absolvierte.

Rainer (l.) und Ole (r.) leisten einander klönend Gesellschaft...

Da jedoch alle vier Teilnehmer keine wirklich gleichmäßigen Laufzeiten ablieferten, sondern alle zum Schluss hin deutlich langsamer wurden (Christine und Christian konnten wenigstens ihre Teilnahme am 3. Altenwerder Marathon am Vortag sowie ihre andauernden Fotopausen hier auf der Brücke geltend machen!), veränderten sich die Laufgrüppchen immer wieder.

So lief Rainer auch wieder ein paar Runden zusammen mit Christine, dann wieder mit Ole, lief Christine wieder mit Christian, dann wieder zügiger allein…

Am Ende siegte Ole überlegen in 3.49.45 h vor Rainer, der in 4.46.04 h Zweiter wurde. Christine sicherte sich in 5.43.37 h Rang 3 und den konkurrenzlosen Frauensieg, und Christian gönnte sich für Platz 4 eine 6.07.14 h (was zusammen mit Altenwerder immer noch „sub 12“ blieb).

Jedenfalls war die Zieleinlaufliste sowohl aufwärts nach Alter als auch abwärts nach Startnummer perfekt sortiert und gewannen alle Läufer problemlos ihre Altersklassen.

Fazit: Der Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926 war klein, aber fein! Es machte wirklich Spaß, die Brücke 50mal hin und zurück zu laufen und das Wechselspiel von Licht und Farben sowie die Schiffe unter und den Verkehr auf der Brücke sowie den Nachbarbrücken zu erleben! Möglicherweise sollte man dies auch einmal als Nachtversion erproben...

PS: Beim Bearbeiten der Fotos fiel Christian dann ein Binnenschiff auf, das er vor fast genau einem Jahr bereits vor dem Musicaltheater gegenüber der Landungsbrücken fotografiert hatte… Die Welt ist offenbar auch auf der Elbe klein!

25.4.12 14:21, kommentieren

BM # 003 – Hamburg – Marathon auf der Freihafenelbbrücke am 22.04.12 – Ergebnisse

Beim Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926 gab es am Sonntag, dem 22.04.2012 – bei ca. 12 °C, sehr wechselhaftem Wetter mit Wind aus wechselnden Richtungen, Sonne und zuletzt auch Regen – folgende Ergebnisse:

1. Ges.1. M40 – # 4 – Ole Sporleder – Hamburg – 3.49.45 h

2. Ges. – 1. M45 – # 3 – Rainer Pufahl – Müssen – 4.46.04 h

3. Ges. – 1. Frau1. W50 – # 2 – Christine Schroeder – Hamburg – 5.43.37 h

4. Ges. – 1. M55 – # 1 – Christian Hottas – Hamburg – 6.07.14 h

Weitere Ergebnislisten in unterschiedlicher Sortierung können als pdf-Dateien unter folgendem Link abgerufen werden: http://my1.raceresult.com/details/index.php?page=4&eventid=10250&lang=de  

25.4.12 13:25, kommentieren

BM # 003 – Hamburg – Marathon auf der Freihafenelbbrücke am 22.04.12 – Fotogalerie von Ch. Schroeder

Auch von Christine Schroeder gibt es vom Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926 am Sonntag, dem 22.04.2012, eine Fotogalerie. Sie kann über folgenden Link abgerufen werden kann:

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.436829626331547.119953.100000135395711&type=3

25.4.12 13:14, kommentieren

BM # 003 – Hamburg – Marathon auf der Freihafenelbbrücke am 22.04.2012 – Fotogalerie von Ch. Hottas

Vom Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926 am Sonntag, dem 22.04.2012, gibt es eine Fotogalerie des Veranstalters Christian Hottas, die über folgenden Link abgerufen werden kann:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.415440528469184.103570.100000097220437&type=1&l=7a2b7b71fe

25.4.12 13:10, kommentieren

BM # 003 – Hamburg – Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926 am 22.04.2012 – Medaillen

Die Medaillen zum FEM Brücken-Marathon # 3, dem Marathon auf der Freihafenelbbrücke von 1926, am Sonntag, dem 22.04.2012, sind bestellt und unterwegs:

17.4.12 19:52, kommentieren